{"id":1809,"date":"2017-04-28T17:00:07","date_gmt":"2017-04-28T15:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/?p=1809\/"},"modified":"2017-04-30T11:22:26","modified_gmt":"2017-04-30T09:22:26","slug":"t-s-eliot-the-waste-land-metafraseis-ellinika-germanika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/genikou-endiaferontos\/t-s-eliot-the-waste-land-metafraseis-ellinika-germanika\/","title":{"rendered":"\u00abThe Waste Land\u00bb \u03c4\u03bf\u03c5 \u03a4. \u03a3. \u0388\u03bb\u03b9\u03bf\u03c4: \u03a3\u03cd\u03b3\u03ba\u03c1\u03b9\u03c3\u03b7 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03ac\u03c3\u03b5\u03c9\u03bd \u03c3\u03c4\u03b1 \u03b5\u03bb\u03bb\u03b7\u03bd\u03b9\u03ba\u03ac \u03ba\u03b1\u03b9 \u03c3\u03c4\u03b1 \u03b3\u03b5\u03c1\u03bc\u03b1\u03bd\u03b9\u03ba\u03ac"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u03a4\u03bf \u03bc\u03b1\u03ba\u03c1\u03bf\u03c3\u03ba\u03b5\u03bb\u03ad\u03c2 \u03c0\u03bf\u03af\u03b7\u03bc\u03b1 The Waste Land (1922) \u03c4\u03bf\u03c5 T. S. Eliot \u03b1\u03c0\u03bf\u03c4\u03b5\u03bb\u03b5\u03af \u03bf\u03c1\u03cc\u03c3\u03b7\u03bc\u03bf \u03c4\u03b7\u03c2 \u03c3\u03cd\u03b3\u03c7\u03c1\u03bf\u03bd\u03b7\u03c2 \u03bb\u03bf\u03b3\u03bf\u03c4\u03b5\u03c7\u03bd\u03af\u03b1\u03c2. \u03a4\u03bf \u03bc\u03b5\u03c4\u03ad\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b1\u03bd \u03b4\u03b9\u03ac\u03c6\u03bf\u03c1\u03bf\u03b9 \u0388\u03bb\u03bb\u03b7\u03bd\u03b5\u03c2 \u03bb\u03bf\u03b3\u03bf\u03c4\u03ad\u03c7\u03bd\u03b5\u03c2. \u0397 \u039c\u03b9\u03c7\u03b1\u03ad\u03bb\u03b1 \u03a0\u03c1\u03af\u03bd\u03c4\u03c3\u03b9\u03b3\u03ba\u03b5\u03c1 \u03c3\u03c5\u03b3\u03ba\u03c1\u03af\u03bd\u03b5\u03b9 \u03c4\u03b9\u03c2 \u03b5\u03bb\u03bb\u03b7\u03bd\u03b9\u03ba\u03ad\u03c2 \u03b4\u03b9\u03b1\u03c3\u03ba\u03b5\u03c5\u03ad\u03c2 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03be\u03cd \u03c4\u03bf\u03c5\u03c2 \u03ba\u03b1\u03b9 \u03c4\u03b9\u03c2 \u03b1\u03bd\u03c4\u03b9\u03c0\u03b1\u03c1\u03b1\u03b8\u03ad\u03c4\u03b5\u03b9 \u03bc\u03b5 \u03b3\u03b5\u03c1\u03bc\u03b1\u03bd\u03b9\u03ba\u03ad\u03c2 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03ac\u03c3\u03b5\u03b9\u03c2.<\/strong><\/p>\n<p>Die meistzitierte \u00dcbersetzung von WL stammt sicherlich von Giorgos Seferis. Er war jedoch nicht der erste gewesen, der sich an diesem dif\u00adfizilen Text der Weltliteratur versuchte, 1933 hatte bereits T. K. Papatsonis in der Zeitschrift <em>Kyklos<\/em> eine \u00dcbersetzung vorgelegt, die je\u00addoch keinen Widerhall fand. Es folgten weitere Versuche von M. Avjeris (eine Teil\u00fcs im Rahmen eines Essays), G. Sarantis und A. Nikolaidis. Seferis\u00b4 \u00dcbersetzung galt lange Zeit als kongenial und erst in den letz\u00adten Jahren wurden kritische Stimmen laut. 1990 wagte sich ein anderer griechischer Dichter und \u00dcbersetzer, Kleitos Kyrou, an eine Neu\u00fcbersetzung von WL, die sich nat\u00fcrlich gefallen lassen muss, als Gegenst\u00fcck zu Seferis\u00b4 Interpretation gelesen zu werden.<\/p>\n<p>Seferis bezeichnete seine Interpretation des WL als <em>\u00dcbersetzung<\/em>\/\u03bc\u03b5\u03c4\u03ac\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b7. Ansonsten verwendete er die Begriffe <em>Abschriften<\/em>\/\u03b1\u03bd\u03c4\u03b9\u03b3\u03c1\u03b1\u03c6\u03ad\u03c2 f\u00fcr seine \u00dcbersetzungen englischer und franz\u00f6si\u00adscher Gedichte und <em>\u00dcbertragung<\/em>\/\u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03b3\u03c1\u03b1\u03c6\u03ae f\u00fcr die \u00dcbersetzung bibli\u00adscher Texte aus dem Kirchengriechischen ins volkssprachliche Neugriechisch (Hohelied 1962 und Johannes-Apokalypse 1966). In der Vorrede zu den <em>Abschriften<\/em> erl\u00e4uterte Seferis seine Wortwahl, indem er die \u00dcbersetzer von Gedichten mit Kopisten von Gem\u00e4lden verglich, die zu \u00dcbungszwecken oder gegen Bestellung Kunstwerke in Museen imitieren. F\u00fcr Seferis bildet die \u00dcbersetzung eine Pr\u00fcfung f\u00fcr die griechische Sprache bzw. f\u00fcr das, was sie in jenen Jahren \u00abertragen kann\u00bb, in denen die postsymbolistische Dichtung auch in Griechenland Eingang fand. Seferis hat durch seine \u00dcbersetzung des WL zur Erforschung der sprach\u00adlichen M\u00f6glichkeiten der modernen Lyrik \u2013 auf der Basis der Volkssprache \u2013 erheblich beigetragen. Die griechischen Surrealisten ha\u00adben auf die Reinsprache m\u00f6glicherweise deshalb zur\u00fcckgegriffen, da sie der Volkssprache der \u00abtraditionellen\u00bb Poesie als Tr\u00e4gerin einer moder\u00adnistischen Ausdrucksweise misstrauten bzw. die ideologische Schockwirkung der Reinsprache als Literatursprache ausn\u00fctzten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1799\" src=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_4.jpg\" alt=\"WL_4\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_4.jpg 1024w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_4-300x225.jpg 300w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_4-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Jedenfalls zog Seferis noch einen anderen Vergleich heran, um das Verh\u00e4ltnis des \u00dcbersetzers zu seinem Gedicht zu illustrieren: Er be\u00adzeichnet den \u00dcbersetzer als Pal\u00e4ontologen, der sich pl\u00f6tzlich dem ein\u00adzelnen Gedicht wie einem vereinzelten Wirbel gegen\u00fcber sieht, von dem aus der ganze K\u00f6rper des vorsintflutlichen Urgetiers (d. h. die fremd\u00adsprachige Literatur, aus der das Gedicht stammt) rekonstruiert werden m\u00fcsse. Seferis f\u00fchrt in einer langen Anmerkung zu einer Pound-\u00dcbersetzung aus dem Jahr 1939 eine Homer-Stelle an, die Pound aus der lateinischen \u00dcbersetzung ins Englische \u00fcberf\u00fchrte und die nun Seferis wiederum ins Neugriechische transponieren muss. Seferis vergleicht die palimpsestartigen \u00dcbertragungen und \u00dcberschreibungen mit den aufein\u00adanderfolgenden Ablagerungen in einem Flussdelta, mit der Aufsch\u00fcttung von Neuland durch den angeschwemmten sprachlichen Humus der aufein\u00adanderfolgenden \u00dcbersetzungen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Wie gesagt, <em>The Waste Land<\/em> wurde wiederholt von unterschiedlichsten Autoren ins Griechische \u00fcbersetzt. F\u00fcr die schrittweise Darstellung des Umgangs mit diesem modernen \u00abKlassiker\u00bb m\u00f6chte ich in der Folge zwei Phasen der neugriechischen Sprach- und Literaturgeschichte beleuchten: die \u00dcbertragungen der Zwischenkriegszeit (Papatsonis\u00b4 <em>Erimotopos<\/em>, 1933 und Seferis\u00b4 <em>I erimi chora<\/em>, 1936\/1949) bzw. die ein halbes Jahrhundert sp\u00e4ter publizierten \u00dcbersetzungen von Nikolaidis, ebenfalls unter dem Titel <em>I erimi chora<\/em>, 1984 und Kyrous <em>I rimagmeni gi<\/em>, 1993.<\/p>\n<p>WL war 1922 in Buchform mit einem umfangreichen Anhang \u2013 n\u00e4mlich einer Reihe von Anmerkungen des Autors \u2013 erschienen, w\u00e4hrend diese in den vorangehenden Ver\u00f6ffentlichungen in Literaturzeitschriften fehlten. T. K. Papatsonis wies am Ende seiner \u00dcbersetzung mit dem Titel <em>Erimotopos<\/em> auf Eliots eigene Anmerkungen zu seinem Text blo\u00df hin, ohne sie jedoch in die \u00dcbersetzung miteinzubeziehen. Die anderen \u00dcbersetzer erkannten sehr wohl die Zugeh\u00f6rigkeit des Kommentars zum poetischen Korpus.<\/p>\n<p>Erst seit der Ver\u00f6ffentlichung der \u00fcber tausend Verse langen Originalversion von WL 1971<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> wurde offensichtlich, welch gro\u00dfen Einfluss Ezra Pound auf die Genese des WL genommen hatte. Seine Vorschl\u00e4ge waren so einschneidend, dass er sich selbst als Geburtshelfer \u2013 <em>homme sage<\/em> \u2013 des WL bezeichnete. Das Gedicht war durch Pound auf 433 Verse gek\u00fcrzt worden. Eliots ausf\u00fchrlicher Selbstkommentar kam dadurch zustande, dass WL f\u00fcr das \u00fcbliche Format von Seitenzahlen zu lang war und f\u00fcr die n\u00e4chsth\u00f6here Blattanzahl Eliot vom Verleger eine L\u00e4ngung vorgeschlagen wurde. Eliot zog es vor, die \u00fcbrigen Seiten mit Anmerkungen \u00abaufzuf\u00fcllen\u00bb, statt von Pound gestri\u00adchene Verse wieder einzubauen. So erfolgte die Genese des WL tats\u00e4ch\u00adlich in einem Bereich zwischen Zufall und Inspiration.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1803\" src=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_2.jpg\" alt=\"WL_2\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_2.jpg 1024w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_2-300x225.jpg 300w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Die Textgenese des WL kann als Paradigma moderner literarischer Kommunikation be\u00adtrachtet werden, das so zeitlose Denkfiguren wie Geburt-Reifung-Vollendung v\u00f6llig ad absurdum f\u00fchrt. Der moderne Text revolutioniert das Verh\u00e4ltnis von Produzent und literarischem Produkt, er stellt sich der Erwartung einer individuellen Aussage eines einzelnen Subjekts entgegen. Das Autorsubjekt tritt in den Hintergrund, was sich bei Eliot im Verweis auf die verwendete \u00abSekund\u00e4rliteratur\u00bb \u00e4u\u00dfert.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Eliot gab in den Anmerkungen durch seinen Verweis auf Frazers <em>The Golden Bough<\/em> (v. a. den Band <em>Adonis, Attis, Osiris<\/em> ) und Westons <em>From Ritual to Romance <\/em>bereits die Richtung der WL-Forschung und -Interpretation \u2013 den Mythos des auferstandenen Gottes und die Gralssage \u2013 vor. Manche \u00e4u\u00dferten gar den Verdacht, Eliot sei ironisch\/parodistisch vorgegangen, indem er der Literaturkritik derart \u00abhilfsbereit\u00bb unter die Arme griff.<\/p>\n<p>Nicht nur in der griechischen Sprache gab es mehrere \u00dcbersetzungen des WL, auch die \u00dcbertragungen ins Deutsche weisen eine interessante Genese auf. \u00c4hnlich wie sich der Text in Papatsonis\u00b4 \u00dcbersetzung unter dem Titel <em>Erimotopos<\/em> nicht durchsetzen konnte, so fand auch die aller\u00aderste \u00dcbertragung ins Deutsche durch Alfred Margul-Sperber 1926 als <em>\u00d6dland<\/em> keinerlei Widerhall, da die \u00dcbertragung des renommierteren E. R. Curtius das Rennen machte und von der <em>Neuen Schweizer Rundschau<\/em> 1927 ver\u00f6ffentlicht wurde. Genauso wie Curtius den Titel mit <em>Das w\u00fc\u00adste Land<\/em> und die gesamte Eliot-Rezeption im deutschsprachigen Raum pr\u00e4gte, so blieb lange Zeit Seferis\u00b4 Version und Titel <em>I erimi chora<\/em> be\u00adstimmend. Erst 1972 legte die Pound-\u00dcbersetzerin Eva Hesse unter dem Eindruck der Publikation der WL-Originalversion eine heftig umstrittene Neu\u00fcbersetzung vor, die auf einem biographisch-psychoanalytischen Ansatz beruht und auf einen sprachlichen Schockeffekt abzielt.<\/p>\n<p>Zu einer \u00e4hnlich radikalen Neuinterpretation gelangt Kleitos Kyrou 1993 zwar nicht, er bringt jedoch einen alternativen Titel in die Diskussion ein, n\u00e4mlich <em>I rimagmeni gi<\/em>. Kyrou gew\u00e4hrt dem Leser einen kleinen Einblick in die Werkstatt des \u00dcbersetzers auf der Suche nach dem pas\u00adsenden Titel. F\u00fcr ihn ergab sich aus semantischen Vergleichen die Beschreibung eines nackten, unfruchtbaren, h\u00e4sslichen Landstrichs bzw. eines verwilderten, verlassenen, von Abfall bedeckten St\u00fcck Lands in der N\u00e4he einer Gro\u00dfstadt; ein durch Krieg zerst\u00f6rtes Land; ein geistig und kulturell unfruchtbares Leben bzw. eine ebensolche Gesellschaft. Kyrou findet Papatsonis\u00b4 Titelversion <em>Erimotopos<\/em> gegl\u00fcckter als <em>I<\/em> <em>Erimi Chora<\/em>. Seiner Interpretation nach war dieses Land einst fruchtbar und wurde durch Kriege verw\u00fcstet; durch die Taten der Menschen wurde die Erde unfruchtbar; der Mythos prophezeit die Ankunft eines Ritters, der die Anwort auf die entsprechenden Fragen wei\u00df; dann wird die Erde wieder erbl\u00fchen und gerettet sein. Kyrus Titel bezieht sich mehr auf die europ\u00e4ische Realit\u00e4t im Jahr 1922, die Jahreszahl, die auch als Untertitel des Gedichts fungiert, w\u00e4hrend sich <em>Das w\u00fcste Land<\/em> bzw. <em>I<\/em> <em>Erimi Chora<\/em> eher auf das unfruchtbar gewordene mythische Reich des Fischerk\u00f6nigs und auf die Gralslegende bezieht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1797\" src=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_5.jpg\" alt=\"WL_5\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_5.jpg 1024w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_5-300x225.jpg 300w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_5-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Auf Curtius\u00b4 \u2013 wie auch auf Seferis\u00b4 \u2013 \u00dcbertragung gab es zun\u00e4chst nur wenige Reaktionen, wie auch \u00fcberhaupt Eliot in Deutschland erst nach 1948, also nach der Nobelpreisverleihung, bis in die sechziger Jahre in vollem Umfang rezipiert wurde. F\u00fcr Curtius ist Eliot ein K\u00fcnstler des Intellektualismus, ein Bewusstmacher, der Kritik und Dichtkunst in einer Person vereint. Curtius und Seferis treffen sich in der Einsch\u00e4tzung Eliots: n\u00e4mlich Curtius bezeichnet ihn als gelehrten, alexandrinischen Dichter und Seferis verfasst eine ganze Studie, in der er eine Parallele zwischen Eliot und Kavafis \u2013 dem neugriechischen alexandrinischen Dichter schlechthin \u2013 zieht.<\/p>\n<p>Man kann Curtius eine gewisse \u00abAmoenisierung\u00bb, d. h. Verlieblichung und Konventionalisierung des Gedichts in seiner \u00dcbersetzung vorhalten. Curtius wollte, wie er es in einem Text, der 1927 zusammen mit der \u00dcbersetzung erschien, erl\u00e4uterte, den Zugang zu WL erleichtern, das Gedicht zum Leser \u00abhinbewegen\u00bb. Dar\u00fcber habe er, so meinen seine Kritiker die Dissonanzen und den Zynismus des Originals gegl\u00e4ttet und dessen Schockwirkung entsch\u00e4rft. Durch die Entfunktionalisierung von Fachtermini habe er das Original stilistisch angehoben, gesch\u00f6nt und poetisiert.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> \u00c4hnliche Vorw\u00fcrfe einer \u00abAmoenisierung\u00bb wurden in den letzten Jahren auch Seferis gegen\u00fcber (durch Vagenas und Kokolis<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>) laut. Bem\u00e4ngelt wird dabei die Wahl des freien Verses durch Seferis, wo das Original nicht im freien Vers stehe, da dies zu einer w\u00f6rtlichen \u00dcbersetzung einlade, w\u00e4hrend der Reim zu \u2013 freieren und in der Zielsprache poetischeren \u2013 Analogiebildungen zwinge. Seferis wird als konservativer \u00dcbersetzer bezeichnet, der \u2013 \u00e4hnlich wie Elytis in seinem Band von \u00dcbersetzungen <em>Zweite Version<\/em>\/\u0394\u03b5\u03cd\u03c4\u03b5\u03c1\u03b7 \u0393\u03c1\u03b1\u03c6\u03ae \u2013 immer wieder zu heutzutage etwas altert\u00fcmelnd anmutenden volkssprachlichen Varianten greift, was in Griechenland die \u00dcbergangsphase von der tra\u00additionellen zur modernen Dichtung kennzeichnet.<\/p>\n<p>Beispiele: \u03a6\u03bf\u03bd\u03b9\u03ba\u03cc \u03c3\u03c4\u03b7\u03bd \u0395\u03ba\u03ba\u03bb\u03b7\u03c3\u03b9\u03ac f\u00fcr <em>Murder in the Cathedral<\/em>, \u03b6\u03bf\u03c5\u03b3\u03c1\u03b1\u03c6\u03b9\u03ad\u03c2 f\u00fcr <em>images, <\/em>\u0393\u03b9\u03bf\u03c6\u03cd\u03c1\u03b9 \u03c4\u03b7\u03c2 \u039b\u03cc\u03bd\u03c4\u03c1\u03b1\u03c2 f\u00fcr <em>London Bridge \u2013 <\/em>Seferis\u00b4 Wortwahl f\u00fcr \u00abBr\u00fccke\u00bb erinnert an ein allgemein bekanntes griechisches Volkslied, die Wortwahl \u03b1\u03b4\u03b5\u03c1\u03c6\u03cc\u03c2 oder \u03b1\u03b3\u03ad\u03c1\u03b1\u03c2 bilde eine volkssprachlichere Variante als \u03b1\u03b4\u03b5\u03bb\u03c6\u03cc\u03c2 und \u03b1\u03ad\u03c1\u03b1\u03c2). Dadurch \u00abfamiliarisiere\u00bb Seferis Bilder, die im Original befrem\u00adden und aufst\u00f6ren sollten. Er \u00abhellenisiere\u00bb das Original, indem er die sprachliche Ebene vereinfache und \u00abvolkt\u00fcmlicher\u00bb gestalte, so \u00fcber\u00adsetzt er Eigennamen oder \u00e4ndert die Namen Marie in Maria und Albert in Giannis. Bei WL stellt sich \u00fcberhaupt das Problem der stilistischen Angleichung durch die \u00dcbersetzung von englischen Zitaten und Anspielungen, Namen und Orten, Archaismen bzw. Umgangssprache in\u00adnerhalb des Textes. Kokolis merkt zudem an, dass Seferis die Eliotschen Wortwiederholungen und wiederkehrenden Bilder ignoriere und mit un\u00adterschiedlichen Varianten \u00fcbersetze<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>.<\/p>\n<p>Giorgos Seferis hat <em>The Waste Land<\/em> von T. S. Eliot (1922) im Jahr 1936 ver\u00f6ffentlicht, zusammen mit \u00dcbersetzungen der Texte <em>The Hollow Men<\/em>\/\u039f\u03b9 \u03ba\u03bf\u03cd\u03c6\u03b9\u03bf\u03b9 \u03ac\u03bd\u03b8\u03c1\u03c9\u03c0\u03bf\u03b9 (1925), <em>Marina<\/em>\/\u039c\u03b1\u03c1\u03af\u03bd\u03b1 (1930) und <em>Difficulties of a Statesman<\/em>\/\u0394\u03c5\u03c3\u03ba\u03bf\u03bb\u03af\u03b5\u03c2 \u03a0\u03bf\u03bb\u03b9\u03c4\u03b5\u03c5\u03bf\u03bc\u03ad\u03bd\u03bf\u03c5 (1932) sowie mehrerer Chorst\u00fccke aus dem Drama <em>Murder in the Cathedral<\/em> (1935). Letzteres Drama hat Seferis 1963 vollst\u00e4ndig in griechischer \u00dcbersetzung unter dem Titel <em>\u03a6\u03bf\u03bd\u03b9\u03ba\u03cc \u03c3\u03c4\u03b7\u03bd \u0395\u03ba\u03ba\u03bb\u03b7\u03c3\u03b9\u03ac<\/em> vorgelegt. Laut Seferis\u00b4 eigenen Angaben in seiner Vorrede zur zweiten, stark verbes\u00adserten Ausgabe von <em>The Waste Land <\/em>im Jahr 1949 \u2013 ein Jahr nachdem Eliot den Nobelpreis erhalten hatte \u2013 waren die 120 Exemplare der er\u00adsten Ausgabe noch jahrelang in den Buchl\u00e4den erh\u00e4ltlich und erst nach 1948 setzte eine gr\u00f6\u00dfere Rezeption Eliots in Griechenland ein. Ein in\u00adteressanter Punkt dieser Vorrede ist die nachgerade \u00abRechtfertigung\u00bb des Kulturimports aus Westeuropa, zu der sich Seferis veranlasst sieht. F\u00fcr Seferis bilden dichterische Gestalten wie Solomos, Kalvos und Kavafis paradoxe Beispiele gro\u00dfer griechischer Literaten, deren Muttersprache nicht griechisch war und die zwischen mehreren Kulturen aufgewachsen waren. Die modernen Kommunikationstechniken und Massenmedien f\u00fchrten zu einem \u00abglobal village\u00bb und liessen das ideolo\u00adgische Bem\u00fchen des Sich-Einigelns in der Idee eines \u00abGriechentums\u00bb l\u00e4\u00adcherlich erscheinen. Er tritt f\u00fcr eine n\u00fcchterne und wohlbedachte Assimilierung der europ\u00e4ischen Kultur ein, zu der Griechenland zwar sein Scherflein beigetragen habe, zu der es jedoch in einem durchaus widerspr\u00fcchlichen Verh\u00e4ltnis stehe; andernfalls drohe eine kommer\u00adzielle und geistige \u00abKolonialisierung\u00bb des Landes.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1801\" src=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_3.jpg\" alt=\"WL_3\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_3.jpg 1024w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_3-300x225.jpg 300w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/WL_3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Die \u00dcbertragung des WL \u2013 eines derart komplexen, anspielungsreichen und vieldeutigen Textes \u2013 stellt die \u00dcbersetzer vor eine Reihe schwie\u00adriger Aufgaben. Eliots Zitaten-Pastiche wird beispielsweise in der deutschen \u00dcbersetzung durch Curtius offenkundig, da er die w\u00f6rtlichen Anspielungen \u2013 auch aus der englischen Sprache \u2013 im Original bel\u00e4sst. Eva Hesse findet eine plausible L\u00f6sung, indem sie die englischsprachi\u00adgen Zitate zwar \u00fcbersetzt, aber kursiv setzt. In den griechischen \u00dcbersetzungen werden die englischen Zitate mit\u00fcbertragen und dadurch als solche unkenntlich gemacht. Der Reim bleibt in den griechischen Versionen weitgehend unber\u00fccksichtigt, nur bei Seferis finden sich teilweise Ankl\u00e4nge. Eva Hesse, deren \u00dcbertragung durch besonderen Formwillen gekennzeichnet ist, bleibt in diesem Punkt am konsequen\u00adtesten dem Original treu. Besonders unterschiedlich verhalten sich die griechischen \u00dcbersetzer zu Personennamen und Toponymen, die entwe\u00adder im Original belassen, griechisch transkribiert oder vollst\u00e4ndig hel\u00adlenisiert werden. Seferis w\u00e4hlt mit seiner \u00dcbersetzung eines von Eliot zitierten Kinderliedes <em>London Bridge is falling down, falling down, fal\u00adling down <\/em>als \u03a4\u03b7\u03c2 \u039b\u03cc\u03bd\u03b4\u03c1\u03b1\u03c2 \u03c4\u03bf \u03b3\u03b9\u03bf\u03c6\u03cd\u03c1\u03b9 \u03c0\u03ad\u03c6\u03c4\u03b5\u03b9 \u03c0\u03ac\u03b5\u03b9 \u03ba\u03b1\u03b9 \u03c0\u03ad\u03c6\u03c4\u03b5\u03b9 \u03c0\u03ac\u03b5\u03b9 \u03ba\u03b1\u03b9 \u03c0\u03ad\u03c6\u03c4\u03b5\u03b9 ein durchaus stimmiges \u00c4quivalent, indem er eine volksliedhafte Wiedergabe w\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Etwas weit wagt sich bei der \u00dcbertragung von Eigennamen Kyrou vor, indem er <em>King William Street<\/em> als <em>\u039f\u03b4\u03cc\u03c2 \u0392\u03b1\u03c3\u03b9\u03bb\u03ad\u03c9\u03c2 \u0393\u03b9\u03bf\u03c5\u03bb\u03b9\u03ad\u03bb\u03bc\u03bf\u03c5<\/em> wiedergibt. Ein heiteres Detail am Rande: Besonders varian\u00adtenreich ist die Wiedergabe von regentropfenartigen Vogellauten durch die \u00dcbersetzer. So findet sich die Sehnsucht des ausged\u00f6rrten Landes nach Regen \u2013 durch Eliots Lied der Einsiedlerdrossel <em>drip drop drip drop drop drop drop<\/em> \u2013 bei Seferis mit aristophanischen Ankl\u00e4ngen als \u03b2\u03c1\u03b9\u03be \u03b2\u03c1\u03bf\u03be \u03b2\u03c1\u03b9\u03be \u03b2\u03c1\u03bf\u03be \u03b2\u03c1\u03bf\u03be \u03b2\u03c1\u03bf\u03be \u03b2\u03c1\u03bf\u03be bzw. bei Nikolaidis in etwas abgeschw\u00e4ch\u00adter Form als <em>\u03b2\u03c1\u03b9\u03c7 \u03b2\u03c1\u03bf\u03c7 etc. <\/em>wieder. Curtius etwa bel\u00e4sst <em>drip drop<\/em> und Eva Hesse w\u00e4hlt die L\u00f6sung <em>plitz platz<\/em>, die allerdings von einem Vogelruf weit entfernt ist. Der Ausruf <em>O O O O that Shakespeherian Rag \u2013<\/em> rag im Sinne von ragtime gemeint \u2013 taucht bei Papatsonis v\u00f6llig missverstanden als <em>Seikspirichiak\u00f3 rakos<\/em> auf, bei Seferis 1949 bereits, als Musikst\u00fcck entlarvt, unter <em>Sekspich\u00edrio fox<\/em>, bei Nikolaidis \u2013 ganz originell \u2013 als <em>Sexosp\u00edria farsa<\/em> und schlie\u00dflich bei Kyrou als <em>Sekspich\u00edria tzaz. <\/em>(Curtius: <em>Fetzen Shakespeare<\/em> \u2013 auch als Musikfetzen denkbar.) Der be\u00adr\u00fchmte Vers <em>Unreal City<\/em> entspricht bei Papatsonis \u03b1\u03bd\u03cd\u03c0\u03b1\u03c1\u03c7\u03c4\u03b7 \u03c0\u03bf\u03bb\u03b9\u03c4\u03b5\u03af\u03b1, \u03c6\u03b1\u03bd\u03c4\u03b1\u03c3\u03c4\u03b9\u03ba\u03b9\u03ac, bei Seferis \u03b1\u03bd\u03cd\u03c0\u03b1\u03c1\u03c7\u03c4\u03b7 \u03c0\u03bf\u03bb\u03b9\u03c4\u03b5\u03af\u03b1, bei Nikolaidis <em>\u03b1\u03bd\u03cd\u03c0\u03b1\u03c1\u03ba\u03c4\u03bf \u03ac\u03c3\u03c4\u03c5 <\/em>und bei Kyrou <em>\u03b1\u03bd\u03c5\u03c0\u03cc\u03c3\u03c4\u03b1\u03c4\u03b7 \u03c0\u03cc\u03bb\u03b7<\/em>. (Curtius: <em>Unwirkliche Stadt<\/em>; Hesse: <em>Wahnschaffne Stadt.<\/em>)<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend betrachtet bleibt Papatsonis\u00b4 Version allenfalls als hi\u00adstorisches Dokument f\u00fcr die Eliot-Rezeption in Griechenland von Interesse. Nikolaidis\u00b4 Version wiederum bleibt hinter der von Kleitos Kyrou zur\u00fcck, da sie sich von Seferis\u00b4 Vorgabe nicht entscheidend genug befreien kann bzw. wo sie das tut und beispielsweise andere sprachliche Varianten vorschl\u00e4gt, wirkt dies gezwungen und gesucht. Das eigentli\u00adche Vergleichsmoment ergibt sich zwischen den \u00dcbersetzungen von Kyrou und Seferis. M. E. stellen beide Versionen zwei wertvolle, einan\u00adder erg\u00e4nzende Interpretationen des Gedichts dar. Kyrou ist in dem Sinne im Vorteil, dass er auf eine F\u00fclle literaturwissenschaftlicher Hilfen zur\u00fcckgreifen kann, die Seferis nicht zur Verf\u00fcgung standen. Dennoch bleibt Seferis\u00b4 \u00dcbertragung ein Meilenstein in der Rezeption moderner Lyrik in Griechenland. Seine eigenen Gedichte <em>Mytho-Historie <\/em>(1935) und <em>Stratis der Seefahrer am Toten Meer<\/em> (1942) bilden wahr\u00adscheinlich weitaus beredtere \u00dcbersetzungen des Eliotschen Gedankenguts als <em>I Erimi Chora. <\/em>Wie Seferis selbst formuliert, es gebe in der Kunst eben keine jungfr\u00e4uliche Empf\u00e4ngnis, ausschlaggebend sei jedoch die Art und Weise der Assimilierung fremder Einfl\u00fcsse. Die \u00dcs des WL sei Ausdruck seiner emotionalen Bewegung gewesen, ein litera\u00adrisches Experiment und eine Suche nach den Grenzen der sprachlichen M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><strong>Text: Michaela Prinzinger.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>SEFERHS, G.: \u0391\u03bd\u03c4\u03b9\u03b3\u03c1\u03b1\u03c6\u03ad\u03c2, \u0391\u03b8\u03ae\u03bd\u03b1, \u038a\u03ba\u03b1\u03c1\u03bf\u03c2 1965, 156: \u039f\u03b9 \u03b4\u03b9\u03b1\u03b4\u03bf\u03c7\u03b9\u03ba\u03ad\u03c2 \u03c4\u03bf\u03cd\u03c4\u03b5\u03c2 \u03c0\u03c1\u03bf\u03c3\u03c7\u03ce\u03c3\u03b5\u03b9\u03c2 \u03c4\u03c9\u03bd \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03c4\u03ce\u03bd \u03bc\u03b5 \u03c3\u03c5\u03b3\u03ba\u03b9\u03bd\u03bf\u03cd\u03bd.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>ELIOT, T.S.: The Waste Land. A Facsimile and Transcript of the Original Drafts Including the Annotations of Ezra Pound. Ed. by V. Eliot. London: Faber and Faber 1971.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>RUPP, B.: Die Textgenese des <em>Waste Land<\/em> als Paradigma moderner literarischer Kommunikation. In: Zur Aktualit\u00e4t T. S. Eliots. Hg: VIEBROCK, H.\/FRANK, A.P. FfM: Suhrkamp 1975, 163-189.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>Zusammengefasst bei: JUNKES-KIRCHEN, K.: T. S. Eiots <em>The Waste Land<\/em> Deutsch. Theorie und Praxis einer Gedicht\u00fcbersetzung nach literatur- und \u00fcbersetzungswissenschaftlichen Gesichtspunkten. FfM: P. Lang 1988, 172-194 oder in: Zur Aktualit\u00e4t T. S. Eliots. Hg: VIEBROCK, H.\/FRANK, A.P. FfM: Suhrkamp 1975, 7-24.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u0392\u03b1\u03b3\u03b5\u03bd\u03ac\u03c2, N.: \u03a0\u03bf\u03af\u03b7\u03c3\u03b7 \u03ba\u03b1\u03b9 \u03bc\u03b5\u03c4\u03ac\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b7. \u0391\u03b8\u03ae\u03bd\u03b1, \u03a3\u03c4\u03b9\u03b3\u03bc\u03ae 1989, 95-101, 107-117.<\/p>\n<p>\u039a\u03bf\u03ba\u03cc\u03bb\u03b7\u03c2, \u039e. A.: \u039f \u03a3\u03b5\u03c6\u03ad\u03c1\u03b7\u03c2 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03c4\u03ae\u03c2 \u03c4\u03bf\u03c5 \u0388\u03bb\u03b9\u03bf\u03c4 (1991). \u03a3\u03c4\u03bf: \u039a\u03bf\u03ba\u03cc\u03bb\u03b7\u03c2, \u039e. A.: \u03a3\u03b5\u03c6\u03b5\u03c1\u03b9\u03ba\u03ac \u03bc\u03b9\u03b1\u03c2 \u03b5\u03b9\u03ba\u03bf\u03c3\u03b9\u03b5\u03c4\u03af\u03b1\u03c2. \u03a0\u03b1\u03c1\u03b1\u03c4\u03b7\u03c1\u03b7\u03c4\u03ae\u03c2 1993, 361-382.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>Vgl. zu <em>pattern<\/em> und <em>image<\/em> : HULPKE, E.: Die Vielzahl der \u00dcbersetzungen und die Einheit des Werks: Bildmuster und Wortwiederholungen in T. S. Eliot, <em>Collected Poems\/Gesammelte Gedichte<\/em>. FfM: P. Lang 1985.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u03a4\u03bf \u03bc\u03b1\u03ba\u03c1\u03bf\u03c3\u03ba\u03b5\u03bb\u03ad\u03c2 \u03c0\u03bf\u03af\u03b7\u03bc\u03b1 The Waste Land (1922) \u03c4\u03bf\u03c5 T. S. Eliot \u03b1\u03c0\u03bf\u03c4\u03b5\u03bb\u03b5\u03af \u03bf\u03c1\u03cc\u03c3\u03b7\u03bc\u03bf \u03c4\u03b7\u03c2 \u03c3\u03cd\u03b3\u03c7\u03c1\u03bf\u03bd\u03b7\u03c2 \u03bb\u03bf\u03b3\u03bf\u03c4\u03b5\u03c7\u03bd\u03af\u03b1\u03c2. \u03a4\u03bf \u03bc\u03b5\u03c4\u03ad\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b1\u03bd \u03b4\u03b9\u03ac\u03c6\u03bf\u03c1\u03bf\u03b9 \u0388\u03bb\u03bb\u03b7\u03bd\u03b5\u03c2 \u03bb\u03bf\u03b3\u03bf\u03c4\u03ad\u03c7\u03bd\u03b5\u03c2. \u0397 \u039c\u03b9\u03c7\u03b1\u03ad\u03bb\u03b1 \u03a0\u03c1\u03af\u03bd\u03c4\u03c3\u03b9\u03b3\u03ba\u03b5\u03c1 \u03c3\u03c5\u03b3\u03ba\u03c1\u03af\u03bd\u03b5\u03b9 \u03c4\u03b9\u03c2 \u03b5\u03bb\u03bb\u03b7\u03bd\u03b9\u03ba\u03ad\u03c2 \u03b4\u03b9\u03b1\u03c3\u03ba\u03b5\u03c5\u03ad\u03c2 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03be\u03cd \u03c4\u03bf\u03c5\u03c2 \u03ba\u03b1\u03b9 \u03c4\u03b9\u03c2 \u03b1\u03bd\u03c4\u03b9\u03c0\u03b1\u03c1\u03b1\u03b8\u03ad\u03c4\u03b5\u03b9 \u03bc\u03b5 \u03b3\u03b5\u03c1\u03bc\u03b1\u03bd\u03b9\u03ba\u03ad\u03c2 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03ac\u03c3\u03b5\u03b9\u03c2. 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