{"id":2007,"date":"2017-07-19T16:20:10","date_gmt":"2017-07-19T14:20:10","guid":{"rendered":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/?p=2007\/"},"modified":"2017-07-19T16:19:48","modified_gmt":"2017-07-19T14:19:48","slug":"taxidevontas-se-metafrastika-nera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/genikou-endiaferontos\/taxidevontas-se-metafrastika-nera\/","title":{"rendered":"\u03a4\u03b1\u03be\u03b9\u03b4\u03b5\u03cd\u03bf\u03bd\u03c4\u03b1\u03c2 \u03c3\u03b5 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03c4\u03b9\u03ba\u03ac \u03bd\u03b5\u03c1\u03ac"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"gmail_default\"><strong>\u0397 \u039c\u03b9\u03c7\u03b1\u03ad\u03bb\u03b1 \u03a0\u03c1\u03af\u03bd\u03c4\u03c3\u03b9\u03b3\u03ba\u03b5\u03c1 \u03b8\u03ad\u03c4\u03b5\u03b9 \u03bf\u03c1\u03b9\u03c3\u03bc\u03ad\u03bd\u03b1 \u03b5\u03c1\u03c9\u03c4\u03ae\u03bc\u03b1\u03c4\u03b1 \u03b3\u03b9\u03b1 \u03c4\u03bf\u03bd \u03c4\u03bf\u03bc\u03ad\u03b1 \u03c4\u03b7\u03c2 \u03bb\u03bf\u03b3\u03bf\u03c4\u03b5\u03c7\u03bd\u03b9\u03ba\u03ae\u03c2 \u03bc\u03b5\u03c4\u03ac\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b7\u03c2 \u03c0\u03bf\u03c5 \u03ac\u03c0\u03c4\u03bf\u03bd\u03c4\u03b1\u03b9 \u03c4\u03b7\u03c2 \u03b8\u03b5\u03c9\u03c1\u03af\u03b1\u03c2 \u03c4\u03b7\u03c2 \u03bc\u03b5\u03c4\u03ac\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b7\u03c2: \u03a4\u03b9 \u03c3\u03b7\u03bc\u03b1\u03af\u03bd\u03b5\u03b9 \u03bc\u03b5\u03c4\u03ac\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b7; \u03a0\u03bf\u03b9\u03b1 \u03b7 \u03c3\u03c7\u03ad\u03c3\u03b7 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03be\u03cd \u03c0\u03c1\u03c9\u03c4\u03bf\u03c4\u03cd\u03c0\u03bf\u03c5 \u03ba\u03b1\u03b9 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03ac\u03c3\u03bc\u03b1\u03c4\u03bf\u03c2; \u03a0\u03bf\u03b9\u03bf\u03c2 \u03bf \u03c1\u03cc\u03bb\u03bf\u03c2 \u03c4\u03bf\u03c5 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03c4\u03ae;<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div>\u201e\u00dcbersetzen ist \u00fcber-setzen, traducere navem. Wer nun zur Seefahrt aufgelegt, ein Schiff bemannen und mit vollem Segel an das Gestade jenseits f\u00fchren kann, mu\u00df dennoch landen, wo andrer Boden ist und andre Luft streicht. Wir \u00fcbertragen treu, weil wir uns in alle Eigenheiten der fremden Zunge einsaugen und uns das Herz fassen sie nachzuahmen, aber allzutreu, weil sich Form und Gehalt der W\u00f6rter in zwei Sprachen niemals genau decken k\u00f6nnen und was jene gewinnt, dieser einb\u00fc\u00dft. W\u00e4hrend also die freien \u00dcbersetzungen blo\u00df den Gedanken erreichen wollen und die Sch\u00f6nheit des Gewandes daran geben, m\u00fchen sich die strengen das Gewand nachzuweben pedantisch ab und bleiben hinter dem Urtext stehn, dessen Form und Inhalt ungesucht und nat\u00fcrlich zusammenstimmen.\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/div>\n<p>Jacob Grimm hat in seiner 1847 vorgetragenen Schrift \u201e\u00dcber das Pedantische in der deutschen Sprache\u201c das ewige Dilemma formuliert: Soll man wortgetreu oder sinngem\u00e4\u00df \u00fcbersetzen? Soll man der Form oder dem Gehalt den Vorzug geben? Diese Fragestellung hatte sich seit der Antike kaum ver\u00e4ndert.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Grimm stellte sich, wie schon einige Theoretiker vor und viele nach ihm, drei Grundfragen:<\/p>\n<p><strong>Was ist \u00dcbersetzen?<br \/>\n<\/strong><strong>In welchem Verh\u00e4ltnis stehen Textvorlage und \u00dcbersetzungstext zueinander?<br \/>\n<\/strong><strong>Was tut der \u00dcbersetzer?<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1998\" aria-describedby=\"caption-attachment-1998\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1998 size-full\" src=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_3.jpg\" alt=\"MariaLassnig_3\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_3.jpg 1024w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_3-300x225.jpg 300w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1998\" class=\"wp-caption-text\">Maria Lassnig<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Was ist \u00dcbersetzen?<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcbersetzen ist in erster Linie eine Dienstleistung, einen Text einem Leser zu erschlie\u00dfen, der die Sprache des Originals nicht oder nicht ausreichend beherrscht. Diese Dienstleistung wird im literarischen Bereich in einem institutionellen Geflecht aus Verlag, Lektor, Agent und \u2013 und \u00e4u\u00dferst wichtig als Verbindung zur Basis \u2013 Verlagsvertreter erbracht.<\/p>\n<p>Einig scheint man sich dar\u00fcber zu sein: Der \u00dcbersetzer \u00fcbertr\u00e4gt nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur, die in der Sprache bewahrt ist. Diesem Umstand, so hei\u00dft es in den oben genannten Kreisen, soll der \u00dcbersetzende Rechnung tragen, ohne jedoch das Original zu simplifizieren, um es \u201egut lesbar\u201c zu machen. Der Zielsprachen-Leser sei gerade an der Fremdheit des \u00fcbersetzten Werkes interessiert.<\/p>\n<p>Somit sch\u00e4lt sich aus der Grundsatzfrage \u201eWas ist \u00dcbersetzen?\u201c noch eine Kernfrage heraus: \u201eWas ist Fremdheit im \u00fcbersetzten literarischen Text?\u201c<\/p>\n<p>Seferis hat seine pr\u00e4gende \u00dcbersetzung des Klassikers der Moderne \u201eThe Waste Land\u201c <em>metafrasi<\/em> genannt, seine \u00dcbersetzungen englischer und franz\u00f6sischer Gedichte <em>Antigrafes<\/em>\/Abschriften und die \u00dcbersetzung biblischer Texte aus dem Kirchengriechischen in das volkssprachliche Neugriechisch <em>metagrafi<\/em>\/\u00dcbertragung (Hohelied und Johannes-Apokalypse). In der Vorrede zu den <em>Abschriften<\/em> erl\u00e4uterte Seferis seine Wortwahl, indem er die \u00dcbersetzer von Gedichten mit Kopisten von Gem\u00e4lden vergleicht, die zu \u00dcbungszwecken oder gegen Bestellung Kunstwerke in Museen imitieren. Elytis nannte seinen Band mit \u00dcbersetzungen <em>Defteri Grafi<\/em>\/Zweite Version.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Seferis hat in seiner \u201eWaste Land\u201c-\u00dcbersetzung selbst Eigennamen hellenisiert, aus Marie und Albert wurden <em>Maria<\/em> und <em>Jannis<\/em>, aus der London Bridge wurde <em>To Giofyri tis Londras<\/em>. Das hei\u00dft, er hat die Fremdheit des Ausgangstextes sogar aus den Realien eliminieren wollen.<\/p>\n<p>Fremdheit im \u00fcbersetzten Text stellt sich also zum einen durch Realien her. Sie bezeichnen ein Element des Alltags, der Geschichte, der Kultur, der Politik eines bestimmten Volkes, Landes oder Ortes, das keine unmittelbare Entsprechung in anderen V\u00f6lkern, L\u00e4ndern oder Orten hat. Realien sind Identit\u00e4tstr\u00e4ger eines nationalen bzw. ethnischen Gebildes, einer nationalen bzw. ethnischen Kultur. Daher mu\u00df man Realien transformieren, des \u00f6fteren kontextuell erkl\u00e4ren. Man mu\u00df Begriffe, Objekte, Abk\u00fcrzungen, Titel, Feiertage, Anreden, Gru\u00dffloskeln, Interjektionen, Gesten verstehbar machen.<\/p>\n<p>Literarische \u00dcbersetzungen k\u00f6nnen dazu beitragen, fremdkulturelle Begriffe heimisch zu machen. Bei einer \u00dcbersetzung, die ich j\u00fcngst fertiggestellt habe, hat mich der Verwandtschaftsbegriff <em>Koumbaros\/Koumbara\/Koumbari<\/em> in Verlegenheit gest\u00fcrzt, der in einem modernen Erz\u00e4hltext wohl kaum mit dem historisch naheliegenden \u201eGevatter\/Gevatterin\u201c (aus <em>compater<\/em>) oder dem zu stark mit Konnotationen belasteten \u201ePaten\u201c wiedergegeben werden kann. Schlie\u00dflich habe ich den ausgangssprachlichen Begriff im Text eingef\u00fchrt, da das soziale Netz der Vetternschaft, die ja aus Trauzeugen und Taufpaten besteht, in einem Roman aus Kreta besonders zum Tragen kommt. Somit habe ich dem deutschsprachigen Leser eine Realie wie eine Laus in den Pelz gesetzt.<\/p>\n<p>Zum Teil f\u00fchrt der \u00dcbersetzer Unbekanntes ein, indem er Realien einb\u00fcrgert, zum Teil macht er es durch Bekanntes verstehbar. \u00dcbersetzen ist somit einerseits ein Akt der Ausl\u00f6schung, der Aneignung, der Unterwerfung, der Absorbierung so wie der \u201eFeind\u201c, der \u201eFremde\u201c umgebracht werden muss, um die eigene Identit\u00e4t zu erhalten, es ist ein Bewusstwerden der Differenz des Selbst, des Eigenen gegen\u00fcber dem Fremden, dem Anderen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Andererseits ist \u00dcbersetzen gerade das Verheilen der Fremdheit und der Differenz, das aber immer eine Narbe und damit sichtbar bleibt. Bewahrt der \u00fcbersetzte Text einen gr\u00f6\u00dferen Anteil an Fremdheit, so sind oft Fu\u00dfnoten, ein Vor- oder Nachwort, ein Glossar notwendig, die den \u00dcbersetzer sichtbar machen. Je treuer die \u00dcbersetzung also ist, desto sichtbarer ist der \u00dcbersetzer. Je untreuer, desto anonymer ist er, desto weniger wird er bemerkt.<\/p>\n<p><strong>Was ist \u00dcbersetzen?<br \/>\n<\/strong><strong>\u00dcbersetzen ist Eingliedern eines fremdkulturellen Textes in eine Zielkultur.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_2002\" aria-describedby=\"caption-attachment-2002\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2002 size-full\" src=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_4.jpg\" alt=\"MariaLassnig_4\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_4.jpg 1024w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_4-300x225.jpg 300w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_4-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2002\" class=\"wp-caption-text\">Maria Lassnig<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>In welchem Verh\u00e4ltnis stehen Textvorlage und \u00dcbersetzungstext zueinander? <\/strong><\/p>\n<p>Martin Luther hat in seinem ber\u00fchmten \u201eSendbrief vom Dolmetschen\u201c das Schlagwort der \u201eVerdeutschung\u201c gepr\u00e4gt. Seinen Kritikern, die ihm eine zu freie Bibel\u00fcbersetzung vorwarfen, hielt er entgegen: \u201eDenn man muss nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wie man soll Deutsch reden, wie diese Esel tun, sondern man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, dass man deutsch mit ihnen redet.\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Argumentiert Luther f\u00fcr das Verdeutschen, so pl\u00e4diert Friedrich Schleiermacher in seiner Schrift \u201e\u00dcber die verschiedenen Methoden des \u00dcbersetzens\u201c, 1813, f\u00fcr das verfremdende \u00dcbersetzen. Er will den \u201eGeist der Ursprache\u201c zum klingen bringen, wobei in der \u00dcbersetzung die Spuren der M\u00fche f\u00fchlbar und das Gef\u00fchl des Fremden beigemischt bleiben sollen. F\u00fcr Schleiermacher gibt es zwei Typen von \u00dcbersetzern: \u201eEntweder der \u00dcbersetzer l\u00e4sst den Schriftsteller m\u00f6glichst in Ruhe, und bewegt den Leser ihm entgegen; oder er l\u00e4sst den Leser m\u00f6glichst in Ruhe und bewegt den Schriftsteller ihm entgegen. (&#8230;) Ein unerl\u00e4ssliches Erfordernis dieser Methode des \u00dcbersetzens ist eine Haltung der Sprache, die nicht nur nicht allt\u00e4glich ist, sondern die auch ahnden l\u00e4sst, dass sie nicht ganz frei gewachsen, vielmehr zu einer fremden \u00c4hnlichkeit hin\u00fcbergebogen sei.\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Der verfremdende \u00dcbersetzer nimmt eine gewisse Unbeholfenheit in Kauf, den \u201ewunderbarsten Stand der Erniedrigung\u201c, n\u00e4mlich die Muttersprache bisweilen schroff und steif erscheinen zu lassen, um dem Leser anst\u00f6\u00dfig zu werden. Die entgegengesetzte Methode, die den Text klingen l\u00e4sst, als h\u00e4tte der Autor den Text selbst auf Deutsch geschrieben, mute dem Leser keinerlei Anstrengung zu und zaubere ihm den fremden Verfasser in seine unmittelbare Gegenwart.<\/p>\n<p>Die Fremdheit, mit der Schleiermacher argumentiert, entspringt weniger dem Inhalt als der Form \u2013 also vorwiegend einer Anverwandlung der fremdsprachlichen Syntax, der Metaphern, der Wortspiele.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige Theoretiker, bis hin zu Walter Benjamin, bleibt die Interlinearversion die treueste und beste Wiedergabe.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> F\u00fcr andere, wie Schleiermacher, bleibt die philologische, die gelehrte \u00dcbersetzung unerreicht, die den Leser zum Autor hinbewegt, in der die ausgangssprachlichen Zeichen den Text in syntaktischer, semantischer und pragmatischer Hinsicht bis hin zu v\u00f6lligen Verfremdung der Zielsprache pr\u00e4gen. Heutzutage erwarten Auftraggeber von einer literarischen \u00dcbersetzung, dass sie kommunikativ ist: Man soll ihr die \u00dcbersetzung nicht anmerken, sie soll den Regeln und Normen der Zielsprache entsprechen und nicht unn\u00f6tig verfremden.<\/p>\n<p>Besonders brisant wird die Debatte um Fremdheit oder Verdeutschung auf dem Gebiet der Syntax. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass dieser Schritt der schwerste im Translationsvorgang ist: n\u00e4mlich der Schritt, sich von der ausgangssprachlichen Syntax zu l\u00f6sen, die stilistischen Defekte der Verstehens- oder Transfer-Phase zu \u00fcberwinden und stilistisch gelungene S\u00e4tze in der Zielsprache zu formulieren.<\/p>\n<p>Wie die einzelnen Satzglieder aufeinander folgen, ist n\u00e4mlich im Griechischen und Deutschen alternativ. Auch die Informationsverteilung ist gegenl\u00e4ufig: Das Griechische ist eine Sprache, in der das Verb links von seinen Erweiterungen (Objekten, Adverbialbestimmungen) steht, diese schlie\u00dfen sich nach rechts an. Im Deutschen steht das Verb links oder rechts, die Erweiterungen erfolgen nach links. Somit ist die Abfolge der Informationseinheiten in ganz bestimmten sprachlichen Strukturen geregelt. Das hei\u00dft f\u00fcr das \u00dcbersetzen, da\u00df in jedem Fall Umstrukturierungen notwendig werden.<\/p>\n<p>Den Mittelpunkt des Magnetfeldes, des Gravitationsfeldes des Deutschen und des Griechischen bildet der jeweilige grammatische Kern: das Verb. Im Griechischen liegt der Schwerpunkt relativ weit vorne im Satz, das Deutsche hingegen ist besonders durch die Verbendstellung gepr\u00e4gt. In der \u00dcbersetzung mu\u00df man diese unterschiedliche Informationsverteilung entsprechend kompensieren, durch Partikel etwa oder durch satz\u00fcbergreifende Kausalzusammenh\u00e4nge. Daraus erw\u00e4chst ein grunds\u00e4tzlich anderer Satzrhythmus.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Die feuilletonistische \u2013 und also nicht translationswissenschaftliche \u2013 \u00dcbersetzungskritik greift zu kurz, wenn sie sich an einzelne W\u00f6rter oder S\u00e4tze klammert, oder gar R\u00fcck\u00fcbersetzungen anfertigt, die dann als Kritikpunkt verwertet werden. Denn man mu\u00df sich klarmachen: Je \u00fcbergreifender die Strukturen werden, desto treuer kann die \u00dcbersetzung sein. Beim einzelnen Wort ist der Entscheidungsproze\u00df besonders zugespitzt, der \u00dcbersetzer kann ja nicht zu jedem Wort eine Abhandlung hinzuf\u00fcgen. Auf der Ebene des Satzes mit der jeweils sprachspezifischen Syntax sind die Abbildungsm\u00f6glichkeiten, wie wir gesehen haben, eingeschr\u00e4nkt. Erst die satz\u00fcbergreifenden Strukturen erm\u00f6glichen es wieder, dem Original n\u00e4her zu kommen, durch interpretative Ma\u00dfnahmen, Br\u00fccken zu bauen von Satz zu Satz, von Kapitel zu Kapitel, bis der ganze Roman neu entsteht. In diesem Sinne stehen Original und \u00dcbersetzung in einem Verh\u00e4ltnis der Stimmigkeit, die aus einem Dialog zwischen \u00dcbersetzer und Text erw\u00e4chst.<\/p>\n<p><strong>In welchem Verh\u00e4ltnis stehen Textvorlage und \u00dcbersetzungstext zueinander?<br \/>\n<\/strong><strong>Beide Texte stehen in einem Verh\u00e4ltnis der Stimmigkeit. Die Wahrheit der Mitteilung geh\u00f6rt beiden gemeinsam, wie bei einem Dialog.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1996\" aria-describedby=\"caption-attachment-1996\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1996 size-full\" src=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_2.jpg\" alt=\"MariaLassnig_2\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_2.jpg 1024w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_2-300x225.jpg 300w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassnig_2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1996\" class=\"wp-caption-text\">Maria Lassnig<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Was tut der \u00dcbersetzer?<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00dcbersetzungsvorgang durchl\u00e4uft drei Phasen: Analyse, Transfer und Synthese. In der Analyse-Phase erfolgt eine erste Interlinear-Wahrnehmung und w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung, in der Transfer- oder Verstehens-Phase erfolgt eine Deverbalisierung, d. h. die L\u00f6sung vom Wortlaut und die \u00dcbertragung des Sinnes. Hier h\u00e4tten auch Kommentare und Erl\u00e4uterungen philologischer Natur ihren Platz. In der dritten, der Reverbalisierungs-Phase wird der Text durch eine neuerliche Synthese f\u00fcr den Zielsprachenleser verst\u00e4ndlich und verarbeitbar gemacht.<\/p>\n<p>Um die psycholinguistischen Vorg\u00e4nge einzuordnen, die sich im Hirn des \u00dcbersetzers abspielen, mu\u00df ein entscheidender Begriff eingef\u00fchrt werden \u2013 der Begriff der \u00c4quivalenz, der Gleichwertigkeit.<\/p>\n<p>Wie sich aus der Darstellung der Syntax\u00fcbertragung ergeben hat, ist es wenig sinnvoll, sprachliche Strukturen miteinander zu vergleichen, denn es werden nicht Grammatikformen \u00fcbersetzt, sondern Texte, die einen gewissen Inhalt und eine gewisse Wirkung transportieren wollen. Dadurch tritt der Begriff der \u00c4quivalenz in den Vordergrund: \u00dcbersetzungen k\u00f6nnen nicht identisch sein, da der Aufbau der Einzelsprachen verschieden ist. Grundlegend f\u00fcr die systematische \u00dcbersetzungs-Forschung waren Erfahrungen mit Bibel\u00fcbersetzungen. Dabei wurde erkannt: Jede Sprache transportiert auch ihr eigenes Weltbild, und in der \u00dcbertragung \u00e4ndert sich durch die Form notgedrungen auch der Inhalt.<\/p>\n<p>Aus der Geschichte der Bibel\u00fcbertragungen haben Nida und Taber 1969<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> eine damals bahnbrechende Theorie des \u00dcbersetzung entwickelt, die den Grundsatz formuliert: \u00abDer \u00dcbersetzer mu\u00df sich um Gleichwertigkeit und nicht um Gleichheit bem\u00fchen.\u00bb Sie f\u00fchren den Begriff der formalen und der dynamischen \u00c4quivalenz ein: Die formale \u00c4quivalenz konzentriert sich auf die Botschaft, sowohl was die Form als auch was den Inhalt betrifft. Die dynamische \u00c4quivalenz zielt auf die Nat\u00fcrlichkeit des Ausdrucks ab, versucht den Empf\u00e4nger auf \u00e4hnliche Verhaltensmuster im eigenen Kulturkontext hinzuweisen. Der Zielsprachen-Leser mu\u00df nicht die kulturellen Muster in der Originalsprache kennen, um die Botschaft zu verstehen. Die formale \u00c4quivalenz \u00e4hnelt Schleiermachers Verfremdung, die dynamische \u00c4quivalenz Luthers Verdeutschung. Die geforderte Gleichwertigkeit l\u00e4sst die \u00dcbersetzung wie ein Original klingen, damit die Empf\u00e4nger der Botschaft m\u00f6glichst gleichartig wie die Empf\u00e4nger in der Ausgangskultur reagieren.<\/p>\n<p>\u00c4quivalenz steht Begriffen nahe wie Angemessenheit oder Ad\u00e4quatheit, \u00dcbereinstimmung, Korrespondenz, sinngem\u00e4\u00dfe Entsprechung, Wirkungsgleichheit. Ziel der \u00dcbersetzung ist also Wirkungs\u00e4quivalenz, und zwar nicht auf der Wort- oder auf der Satzebene, sondern auf der Textebene.<\/p>\n<p><strong>Was tut der \u00dcbersetzer?<br \/>\n<\/strong><strong>Er f\u00fchrt eine syntaktische Ausgangstextanalyse durch, und nach dem Transfer der Grundstrukturen gelangt er zur Synthese der \u00dcbersetzung. Dabei sucht er nicht die formale, sondern die dynamische \u00c4quivalenz des Ausdrucks.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> St\u00f6rig, Hans Joachim: Das Problem des \u00dcbersetzens. Stuttgart, H. Goverts Verlag 1963, 111-112.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Stolze, Radigundis: \u00dcbersetzungstheorien. Eine Einf\u00fchrung. T\u00fcbingen, Narr 1997. Reiss, Katharina: Grundfragen der \u00dcbesetzungswissenschaft. Wien, WUV-Univ.-Verlag 1995. Snell-Hornby, Mary\/H\u00f6nig, H. G.\/Ku\u00dfmaul, P.\/Schmitt, P. A.: Handbuch Translation. T\u00fcbingen, Stauffenburg 1999.<a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[3]<\/a> Julia Kristeva: Fremde sind wir uns selbst. Frankfurt am Main, Suhrkamp 1990.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[4]\u00a0\u00a0<\/a>St\u00f6rig,<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><\/a>\u00a0a. O. 21.<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><\/a><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><\/a><\/p>\n<p>[5]\u00a0St\u00f6rig,<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><\/a>\u00a0a. O. 55.<a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><\/a><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><\/a><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[6]\u00a0\u00a0<\/a>W. Benjamin<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><\/a>, Die Aufgabe des \u00dcbersetzers, in: <a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><\/a>S<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><\/a>t\u00f6rig, a. O. 182\u2013196.<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><\/a><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[7]<\/a> Zu diesem \u00e4u\u00dferst komplexen Thema umfassend und trotzdem verst\u00e4ndlich: Judith Macheiner: \u00dcbersetzen. Ein Vademecum. Frankfurt am Main, Eichborn 1995. Dies.: Das grammatische Variet\u00e9 oder Die Kunst und das Vergn\u00fcgen, deutsche S\u00e4tze zu bilden. Frankfurt am Main, Eichborn 1998.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[8]\u00a0<\/a>E. A. Nida<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><\/a>\u2013<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><\/a>C. R. T<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><\/a>aber<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><\/a>, <a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><\/a>Theorie und Praxis des \u00dcbersetzens. Stuttgart 1969.<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><\/a><strong>Erstpublikation in: Wiener Byzantinistik und Neogr\u00e4zistik. Beitr\u00e4ge zum Symposion <em>Vierzig Jahre Institut f\u00fcr Byzantinistik und Neogr\u00e4zistik der Universit\u00e4t Wien im Gedenken an Herbert Hunger<\/em>. Herausgegeben von Wolfram H\u00f6randner, Johannes Koder, Maria A. Stassinopoulou. Wien, Verlag der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften 2004, 266-271.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_2000\" aria-describedby=\"caption-attachment-2000\" style=\"width: 768px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2000 size-full\" src=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassning_Aquarelle_Text.jpg\" alt=\"MariaLassning_Aquarelle_Text\" width=\"768\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassning_Aquarelle_Text.jpg 768w, https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/MariaLassning_Aquarelle_Text-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2000\" class=\"wp-caption-text\">\u0388\u03ba\u03b8\u03b5\u03c3\u03b7 2017 \u03c3\u03c4\u03b7 \u0394\u03b7\u03bc\u03bf\u03c4\u03b9\u03ba\u03ae \u03a0\u03b9\u03bd\u03b1\u03ba\u03bf\u03b8\u03ae\u03ba\u03b7 \u0391\u03b8\u03b7\u03bd\u03ce\u03bd<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u0397 \u039c\u03b9\u03c7\u03b1\u03ad\u03bb\u03b1 \u03a0\u03c1\u03af\u03bd\u03c4\u03c3\u03b9\u03b3\u03ba\u03b5\u03c1 \u03b8\u03ad\u03c4\u03b5\u03b9 \u03bf\u03c1\u03b9\u03c3\u03bc\u03ad\u03bd\u03b1 \u03b5\u03c1\u03c9\u03c4\u03ae\u03bc\u03b1\u03c4\u03b1 \u03b3\u03b9\u03b1 \u03c4\u03bf\u03bd \u03c4\u03bf\u03bc\u03ad\u03b1 \u03c4\u03b7\u03c2 \u03bb\u03bf\u03b3\u03bf\u03c4\u03b5\u03c7\u03bd\u03b9\u03ba\u03ae\u03c2 \u03bc\u03b5\u03c4\u03ac\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b7\u03c2 \u03c0\u03bf\u03c5 \u03ac\u03c0\u03c4\u03bf\u03bd\u03c4\u03b1\u03b9 \u03c4\u03b7\u03c2 \u03b8\u03b5\u03c9\u03c1\u03af\u03b1\u03c2 \u03c4\u03b7\u03c2 \u03bc\u03b5\u03c4\u03ac\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b7\u03c2: \u03a4\u03b9 \u03c3\u03b7\u03bc\u03b1\u03af\u03bd\u03b5\u03b9 \u03bc\u03b5\u03c4\u03ac\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03b7; \u03a0\u03bf\u03b9\u03b1 \u03b7 \u03c3\u03c7\u03ad\u03c3\u03b7 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03be\u03cd \u03c0\u03c1\u03c9\u03c4\u03bf\u03c4\u03cd\u03c0\u03bf\u03c5 \u03ba\u03b1\u03b9 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03ac\u03c3\u03bc\u03b1\u03c4\u03bf\u03c2; \u03a0\u03bf\u03b9\u03bf\u03c2 \u03bf \u03c1\u03cc\u03bb\u03bf\u03c2 \u03c4\u03bf\u03c5 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03c4\u03ae; \u201e\u00dcbersetzen ist \u00fcber-setzen, traducere navem. &hellip; <a href=\"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/genikou-endiaferontos\/taxidevontas-se-metafrastika-nera\/\" class=\"more-link\">\u03a3\u03c5\u03bd\u03b5\u03c7\u03af\u03c3\u03c4\u03b5 \u03c4\u03b7\u03bd \u03b1\u03bd\u03ac\u03b3\u03bd\u03c9\u03c3\u03b7 <span class=\"screen-reader-text\">\u03a4\u03b1\u03be\u03b9\u03b4\u03b5\u03cd\u03bf\u03bd\u03c4\u03b1\u03c2 \u03c3\u03b5 \u03bc\u03b5\u03c4\u03b1\u03c6\u03c1\u03b1\u03c3\u03c4\u03b9\u03ba\u03ac \u03bd\u03b5\u03c1\u03ac<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2005,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,50,52,49],"tags":[976,632,64,1310,117,143,95,1311,342,1059,516,1312,96,1313,118],"class_list":["post-2007","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-genikou-endiaferontos","category-logotechnia","category-metafrasi","category-politiki-tou-politismou","tag-deutsch-griechische-kulturbeziehungen-el","tag-griechische-literatur-el","tag-michaela-prinzinger-el","tag-theorie-el","tag-uebersetzen-el","tag-uebersetzerin-el","tag-uebersetzung-el","tag-uebersetzungstheorie-el","tag-342","tag-1059","tag-516","tag-1312","tag-96","tag-1313","tag-118"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2007"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2007\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2005"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/michaela-prinzinger.eu\/el\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}